Minzblog

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2016

Muss mal eben bei 2015 nachschauen wie das mit dem Jahresrückblick ging…

Das war insgesamt ein okayes Jahr mit vielen Veränderungen für mich. Während ich im Januar mit Bewerbungskram und Masterarbeit beschäftigt war, sitze ich im Dezember schon längst in einer anderen Stadt und habe eine Festanstellung (und Urlaub!). Ich habe:

  • 29 Bücher gelesen
  • Vier neue Yogastudios/Anbieterinnen ausprobiert und leider noch nicht das Richtige gefunden
  • Meinen Master in Computer and Information Science abgeschlossen
  • Einen Arbeitsvertrag unterschrieben und im Juni als Forschungsingenieurin angefangen
  • Eine schöne Wohnung bezogen und eingerichtet
  • Meinen kompletten Besitz noch einmal gründlich ausgemistet
  • Monatelang ohne funktionierenden Computer gelebt
  • Edinburgh endlich mal wieder einen Besuch abgestattet <3
  • Gefallen an Podcasts gefunden
  • Zahlreiche Schulungen, Workshops und Geschäftsreisen gemacht (und organisiert)

Happy 2017!

Dezember

Das war der Monat in dem ich gefühlt alles erledigt habe. Mitte Dezember habe ich dann alle wichtigen Arbeitsdinge abgehakt und mich für den Rest des Jahres von meinem Schreibtisch verabschiedet um zu Hause weiter Dinge zu erledigen, die Feiertage mit Freund*innen und Familie zu verbringen und mich dann auf den Weg nach Hamburg zum 33c3 zu machen. Den letzten Tag begehe ich mich selbstgemachtem Sushi und einigen 33c3 Talks die ich noch nicht gesehen habe.

November

Der November war verdammt anstrengend. Ich war unter anderem zwei mal geschäftlich in Berlin unterwegs und hatte einmal auch Zeit um liebe Menschen zu treffen. Trotzdem war die Zeit viel zu kurz und ich würde gerne noch mehr Leute mal wieder sehen. <3 Ansonsten gab es viel zu tun, bei der Arbeit und privat. Was Selfcare angeht war das der bisher schlechteste Monat des Jahres und viele (kleine) Probleme die ich längst lösen wollte verfolgen mich weiterhin. 

Oktober: 30!

Bin jetzt offiziell älter als im September. Hatte mir das so vorgestellt: Ich mache einen Plan was ich mit 30 so alles cooles machen will, nenne ihn Project Thirty und freue mich darüber. Stattdessen ist der Monat wie eine Lawine über mich drüber gerollt. Termine, Verabredungen, Besuch von Leuten, Leute selbst besuchen gehen und arbeiten und sowieso. Manche Monate sind anstrengender als andere und der Oktober war seeeehr anstrengend. Würde mich über einen Slowember freuen. 

September: Schottland!

Okay okay, stop, es kann doch nicht schon fast Mitte Oktober sein. Im September hatte ich Urlaub. Und das, obwohl es mir so vor kam, als hätte ich gerade erst angefangen zu arbeiten. 

Nach fast genau drei Jahren ging es Anfang September zurück in meine ehemalige Wahlheimat Edinburgh. <3 Ich war voller Vorfreude und aufgeregt und wurde nicht enttäuscht. Neben altbekannten und geliebten Orten (z.B. Calton Hill, Hermitage of Braid and Blackford Hill und die Gegend in Morningside wo ich gewohnt habe) konnte ich auch ein paar Orte Besuchen die ich damals verpasst hatte. Zum Beispiel Dean Village, oder einen schönen Pfad von Cramond Beach entlang am Fluss. Ein Auszug der zahlreichen Restaurants und Cafés die ich besucht habe lässt sich auch in Form von Fotos auf Instagram finden. Ansonsten war ich zum Beispiel noch beim Riding of the Marches, auf dem Stockbridge Market und lange im Buchladen. 

Highlights:

  • Mich im B&B jeden Morgen mit einem enorm leckeren Frühstück versorgen lassen.
  • Ich war zum ersten Mal in einem Katzen-Café (Maison de Moggy). Dort gab es zwölf Katzen und leckeres Gebäck. Es war eine interessante Erfahrung. Die Menschen (Besucher*innen) waren nervig, die Katzen waren toll. Eine Katze ohne Fell hat meinen Cupcake geklaut. 
  • Noch ein erstes Mal: Ich hab es geschafft!!! Ich war ganz oben auf dem Arthur’s Seat. Zwar zeitweise mit Todesangst, aber endlich oben und gelohnt hat es sich total.
  • In der Fruitmarket Gallery bin ich zufällig wegen akutem Regen gelandet. Ein schöner Ort. 
  • Gutes Essen: The Hermitage Bar – sehr leckeres, frisches und originelles Pub-Essen (und zum Nachtisch Cinnamon Sponge Cake!). Wee Buddha – japanisch-schottische Tapasbar. Bread Meats Bread – köstliche Burger, super Service. 
  • Gute Cafés: Lowdown Coffee – alles frisch und sorgfältig zubereitet, ausgewählte Tee- und Kaffeesorten, leckere Suppen und Sandwiches. The Milkman – kuschelig, schön, sympathische Menschen. Twelve Triangles – I’m in Doughnut Heaven! 
  • Sonst noch gut: Pinnies & Poppy Seeds – weltbestes Shortbread. Hannah Zakari – schönes Handgemachtes. 

Der Rest vom September? Zurück an die Arbeit! Bisschen Zeit mit Freundinnen und Familie, bisschen Yoga, ein paar Bücher gelesen und so. 

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Thema von Anders Norén.