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Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 12)

Monat 5

Fand den Mai eher anstrengend, dank Erkältung und Arbeitskram, wenig Sport und Yoga. Aber die letzten paar Tage waren schön, da hatte ich Urlaub und war in Kopenhagen. Und morgen ist auch noch ein Tag der sicher gut wird.

Monat 4

Was passt in einen Monat?

Es ist schon Mai! Im Moment gehe ich durch so eine immer wiederkehrende Phase, in der ich gerne eine riesige Anzahl an verschiedenen Interessen gleichzeitig verfolgen würde. Selbstverständlich benötigt jede davon viel Übung und Hingabe, sodass ich oftmals paralysiert zurückbleibe.

Das beginnt mit Begeisterung, dann find ich all die Möglichkeiten, sammle Informationen und verfolge einige erste Spuren. Bisher habe ich keinen sinnvollen Umgang damit gefunden, außer Dinge mal anzupacken und mal wieder zu gunsten anderer fallen zu lassen, so, dass über die Jahre hinweg doch einiges passiert.

Früher habe ich Leute bewundert, die sich mit Hingabe scheinbar ihr ganzes Leben lang einem einzelnen Thema widmen können. Heute merke ich mehr und mehr, welche Bereicherung diese vielen kleinen Ideen und Interessen mir bringen und wie sie sich insgeheim doch irgendwie ergänzen, und sei es nur, indem sie eine heimliche Balance in mein Leben bringen.

Im April konnte ich über die Feiertage etwas ausspannen und tatsächlich auch einfach mal gar nichts tun. Nicht mal darüber grübeln was ich tun sollte. Ansonsten habe ich gearbeitet, Freund*innen zum Abendessen getroffen, ein paar Dinge im Fitnessstudio ausprobiert, ganz wenig Yoga gemacht und eine Slow Food Messe besucht.

Monat 3

Im März habe ich einen Schreibkurs angefangen, war im Planetarium und im Kino, habe einige Freund*innen getroffen für leckeres Essen und Spaziergänge. Zwischendurch stand ein verlängertes Wochenende in Paris an, das ich sehr genossen habe. Außerdem habe ich gefühlt alle Vorsorgeuntersuchungen bei Ärztinnen die man so haben kann hinter mich gebracht und auch einige Dinge bei der Arbeit abgehakt. Yoga und Fitness waren auch wieder dabei. Insgesamt war es ein sehr ausgewogener Monat.

Monat 2

Der Februar war da und mit ihm kam die Sonne zurück. Arbeitstechnisch war viel los. Ich war eine Woche auf Geschäftsreise und gleich darauf gab es einen wichtigen Workshop mitzuorganisieren.

Dazwischen hat mich direkt eine Erkältung erwischt und ich habe einen Tag frei genommen.

Ansonsten Urlaub gebucht, mich für einen Schreibkurs angemeldet, Yoga gemacht, ein wenig im Fitnessstudio gewesen. Gleich zwei Mal neue Leute getroffen, Familienbesuch bekocht, zum ersten Mal auf einem Meetup gewesen.

Generell sehr aktiver Monat. Jetzt erstmal Rückzug. Also hätte ich gern gehabt, aber es gibt ja schon wieder neue Dinge die geplant sind.

Monat 1

Ich mag das Gefühl von Neuanfang. Ein neues Jahr, ein neuer Monat, eine neue Woche. Wenn ich achtsam genug bin, manchmal sogar ein neuer Tag, ein neuer Moment. Damit hat der Januar so viel Potenzial und es wäre schade, den Fokus der damit kommt, auf irgendwelche beliebigen Vorsätze zu richten.

Dieses Jahr habe ich ein goldfarbenes Bulletjournal angefangen. Nicht, weil jetzt alles besser wird, sondern weil alles was schon ist und das was ich gestalten möchte einen ordentlichen Platz verdient.

Im Januar hatte ich zwei größere Ziele:

Das erste war, außer Lebensmitteln (inkl. Ausgehen) nichts zu kaufen. Den Blick zu richten, auf das was schon da ist und Dinge zu verwenden und aufzubrauchen. Von meinem Pile of Shame habe ich dadurch sieben Bücher fertig gelesen und Amazon hat keinen Cent an mir verdient.

Das zweite Ziel war täglich Yoga zu machen. Ich habe mich wie die Jahre zuvor für Yoga with Adriene auf YouTube entschieden. Dieser Monat war magisch, Adriene hat es noch mehr als die Jahre zuvor geschafft etwas in mir auszulösen. Das Yoga war plötzlich überhaupt nicht mehr Körperfixiert und ich konnte oft loslassen was mich früher blockiert hat. Das Leben kam etwas dazwischen, aber ich habe von 31 Tagen an insgesamt 29 Tagen Yoga gemacht.

Darüber hinaus habe ich noch ein paar andere Dinge versucht.

Unter anderem weniger Zeit auf Twitter und Instagram zu verbringen (Apps gelöscht), bei der Arbeit öfter vegetarische Mahlzeiten zu wählen und mehr Wasser zu trinken. Es ist ein schmaler Grat zwischen Lifestyle-Veränderungen, die zum Wohlbefinden und dessen Erhalt beitragen und Selbstoptimierung. Für mich ist es wichtig, dass letzteres keine Option mehr ist. Dinge die einzig meiner Produktivität dienen, können weg.

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Thema von Anders Norén.